Buffet statt Alubox

In der Werkskantine von Bosal-Oris stimmen Qualität und Atmosphäre

Im Oktober 2010 hat das Behindertenheim Mark-
gröningen
die Essensausgabe in unserem Werk in Markgröningen übernommen. Unsere vorher wenig beliebte Kantine erlebt seitdem eine echte Renaissance.

Unsere Geschäftsführung und auch unsere Mitarbeiter waren zuvor seit geraumer Zeit mit dem Be-
trieb und der Resonanz unserer Kantine unzufrieden.

Deswegen wandten wir uns mit einer Anfrage an die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) des Behindertenheims Markgröningen. Diese hat bereits im September 2009 erfolgreich den Betrieb der Schulmensa in Markgröningen übernommen.

Damals hat Bosal-Oris das Projekt mit einer Spende zur Anschaffung eines neuen Kassensystems unter-
stützt. Aus diesen Kontakten resul-
tierte nun die Idee, auch die Kantine unseres Standorts durch eine Zusammenarbeit auf Vordermann zu bringen.

Der soziale Aspekt, weitere Ar-
beitsplätze für Menschen mit Be-
hinderung zu schaffen und zu-
gleich die Essensversorgung

unserer Mitarbeiter zu verbessern und die Kantine wieder zu einem Treffpunkt unserer Belegschaft zu machen, ließ sich bei diesem Vorhaben bestens vereinen.

Weil das Behindertenheim nicht über eine eigene Großküche ver-
fügt, haben wir die ortsansässige Gaststätte Zum treuen Bartel als Essenslieferant ins Boot geholt.

Da keine passende Küchenaus-
stattung für unser neues Konzept vorhanden war, übernahm Bosal-
Oris diese Investitionen. Vom Warmhaltewagen bis zum Kaffee-
löffel wurde alles (neu) ange-
schafft und die Ausgabeküche ein-
gerichtet.

Unser Engagement wurde belohnt: Früher besuchten höchstens 15 bis 20 Mitarbeiter pro Tag unsere Kantine. Zurzeit haben wir täglich 40 bis 50 Kantinengäste und haben damit unser Ziel, von 30 regelmäßigen Essern pro Tag, weit übertroffen.

Auch unseren Gästen schmeckt die neue Vielfalt. Die häufigste Rück-
meldung lautet, dass unser Essen nicht nach Kantine schmeckt, sondern wie in einer gutbürger-
lichen Gaststätte.

Dabei können unsere Mitarbeiter täglich zwischen vier Gerichten wählen. Die individuelle Kompo-
nentenwahl und das frische Salat-
buffet wird von den Mitarbeitern besonders gelobt.

Dazu kommt noch die persönliche und familiäre Atmosphäre, die von den Mitarbeitern des Behinderten-
heims in die Kantine gezaubert wird.

Zaubern müssen die Mitarbeiter der Essensausgabe auch manch-
mal, um dem Ansturm der Gäste gerecht zu werden. Damit dies reibungslos funktioniert, werden sie tatkräftig von entsprechend geschultem Personal unterstützt.

Mitarbeiter mit Behinderung er-
fahren durch ihre Tätigkeit in unserer Firmenkantine nicht nur täglich eine Bestätigung ihrer Leistungsfähigkeit. Die vielfältigen Kontakte sorgen auch für ab-
wechslungsreiche Arbeitsplätze und sind ein Schritt in Richtung Teilhabe und Normalität.